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Test und Vergleich von Wandbildern Acryl vs Alu-Dibond von saal-digital.de

Saal-Digital dürfte dem ein oder anderem bereits bekannt sein. Vor etwa 12 Jahren haben wir einige Fotobücher dort belichten lassen und waren begeistert. Auch nach Test anderer Anbieter sind wir doch immer wieder gerne bei Saal-Digital gelandet. Neben den Fotobüchern wurden dann auch große Fotoabzüge in „Kodak Metallic“ bestellt und hängen heute immernoch im Büro.

Vor einigen Wochen hat Saal-Digital eine Facebook-Aktion gestartet, bei der man sich zum Testen von Wandbildern bewerben konnte. Nach einigen Wochen und Rückfragen erhielten wir einen Gutschein von 50€ (entspricht etwa dem gezeigten 50x50cm großen Alu-Dibond Bild mit Butlerfinish und Standard-Aufhängung) für Wandbilder. Passte gut, da wir nun endlich unsere leere Wohnzimmerwand füllen wollten. Wir bestellten also Wandbilder in Alu-Dibond sowie Alu-Dibond Butlerfinish®. Zuvor hatten wir vor Jahren zur Geburt der Kinder Acryl-Wandbilder bei Saal-Digital bestellt gehabt. Der Vergleich bezieht sich also direkt auf Acryl vs. Alu-Dibond.

Versand, Verpackung und Aufhängung

Bestellt 18.06. (abends), angekommen am 21.06. und somit früher als angekündigt. Verpackt werden die Wandbilder sicher gegen Kantenstöße auf einem harten Pappkarton in Polsterfolie umwickelt und verschweißt.

Als Aufhängung gibt es einige Möglichkeiten die man beim Bestellen auswählt. Ich hatte die Standard-Aufhängung ausgewählt. Diese besteht aus einem ca. 5x5cm breiten Metallrahmen und einem Klebepad. Das große Bild hatte zwei davon, die kleinen eins. 

Aufgeklebt hatte ich es bei den kleinen Bildern mittig und für die horizontale Achse hatte ich die Kante des Rahmens mit der oberen Kante des Metallplättchen bündig gehalten. Das große Bild hat zwei Aufhängungen links und rechts bekommen. Die Montage war leicht und sollte auch Spielraum lassen wenn man es nicht ganz mittig oder ganz gerade aufhängt, da man einem Nagel/Schraube die Position des Bildes leicht nach rechts/links verschieben kann ohne, dass es schief hängt.

Das Klebepad klebt wirklich extrem gut. Einmal nicht aufgepasst und schon berührte das Klebepad das Bild hinten. Ich konnte das Klebepad kaum abkriegen von der Stelle. Danach war mir klar, das die Beziehung zwischen Klebepad und Bild eine Ewige sein wird. Aufpassen, wenn Kinder in der Nähe „helfen“ wollen 😉

Weil die Aufhängung ca. 1cm Tiefe mitbringt, werden transparente Klebepunkte als Ausgleich mitgeschickt. Diese sorgen dafür, dass die Bilder parallel zur Wand hängen.

Material und Qualität

Bei den Acryl-Bilder wird eine durchsichtige 5mm starke Acryl-Platte vor dem Bild geklebt. Das Bild bekommt so eine gewisse Tiefenwirkung und glänzende Oberfläche. Sofern das Licht diffus vorhanden ist, kann man Bilder so schön in Szene setzen. Das Acrylglas hat aber eine starke Spiegelwirkung. Reflektionen sind so stark sichtbar, siehe Vergleich weiter unten. 

Die Alu-Dibond Bilder sind auf einer alukaschierten Platte im Sandwich-Verfahren aufgeklebt. Das Bildmotiv ist also die oberste Matt-Schicht. Dadurch gibt es kaum Spiegeleffekte. Die Qualität ist super, man erkennt kaum Bildpunkte. Die Kanten sind sauber und eben und das Motiv geht bis zum Rand. 

Das Gewicht ist angenehm leicht. Genug um am Nagel bei Durchzug hängen zu bleiben und leicht genug für die Aufhängung an kleinen Nägeln im Putz. 

 

Butlerfinish®

Der Unterschied zwischen dem Alu-Dibond und dem gleichen Produkt mit Butlerfinish® ist klar erkennbar. Die Oberfläche ähnelt den bekannten alu-gebürstetem Materialien. Die Oberfläche scheint mehr Tiefe zu haben durch die feinen Rillen und sieh optisch „metallischer“ aus. Wir haben, wie empfohlen, ein schwarz-weiß Bild genommen mit vielen hellen Flächen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Effekt geringer erscheint wenn viele Farben nah bei einander sind. Helle Flächen leuchten bei gespiegeltem Licht, was dem Ganzen ein edlen Look verleiht (siehe Bilder unten).

Links im Bild ist hier eine einheitliche Fläche als Butlerfinish, rechts eine ähnliche Farbe in herkömmlichem Alu-Dibond. Die matte Oberfläche und die Spiegelung sind bei beiden Produkten identisch.

Direkter Vergleich Acryl und Alu-Dibond (mit und ohne Butlerfinish)

Nachfolgend drei Bilder der Anordnung: 

Ohne Licht von hinten

Acrylvariante wirkt heller und glänzender.

Die Alu-Dibond-Bilder wirken wie Fotobilder, die Butlerfinish-Variante (großes Bild) wirkt dunkler.

 

 

 

 

 

Mit Lampe als Reflektion

Bei der Acryl-Variante ist die Reflektion deutlich zu erkennen und vom Motiv sieht man an den ganz hellen Stellen nicht so gut. Die Alu-Dibond-Bilder werden gleichmäßig beleuchtet und haben eine schöne Wirkung, von allen Seiten.

Das Butlerfinish-Wandbild reflektiert an den ganz hellen Stellen schön das Licht, als wäre es von hinten beleuchtet.

 

 

 

 

Reflektiertes Tageslicht

 Beim reflektiertem Tageslicht sieht es ähnlich dem reflektiertem Kunstlicht aus. Die Streuung der reflektierten Fläche ist größer und dadurch wirken alle Bilder besser beleuchtet. Beim Acrylbild erkennt man, ohne den Kopf hin und her zu bewegen, teilweise nichts vom Motiv.

 

 

 

 

Fazit

Die Alu-Dibond-Variante ist bisher die schönste, mir bekannte Möglichkeit der Bilddarstellung an Wänden. Klare Empfehlung! Lichttechnisch extrem unproblematisch und optisch ein echter Hingucker. Ob sich die Bulterfinish-Oberfläche bei allen Bilder lohnt bin ich mir nicht sicher. Bei unserem schwarz/weiß Bild sieht es sehr gut aus.


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